MONATSGEDANKEN
FEBRUAR
DAS HALBVOLLE GLAS
Zurzeit ist viel los in unserer Welt.
Unruhe und Unfrieden scheinen die Oberhand zu gewinnen.
Viele Umbrüche treiben Sorgenfalten auf die Gesichter:
Sorgen um den Arbeitsplatz,
Sorgen um die Weltsituation,
Sorgen wegen der Aggressoren,
Sorgen um die Kriegsherde in dieser Welt,
Sorgen um die politischen Veränderungen hier vor Ort,
Sorgen um und in der eigenen Familie,
Sorgen vor der eigenen Haustür,
Sorgen, Sorgen, Sorgen…
Wir Menschen neigen dazu, dass wir uns um alles und jenes Sorgen machen.
Und zum Teil ist das auch gut so.
Verlieren wir dabei aber die Perspektive, die Hoffnung und Zuversicht,
verlieren wir den Boden unter den Füßen.
Doch verpflichtet sind wir nicht.
Vielleicht hilft dazu die Metapher des halbvollen Glases,
eine neue Sichtweise einzunehmen:
Mensch,
mein Glas ist nur noch halbvoll.
Mensch,
mein Glas ist noch halbvoll.
Und was sagt Jesus:
„Macht euch keine Sorgen!“
Das spricht von großem Vertrauen.
Pastoralreferentin Irmgard Heidemann